Aktuelles

Anfrage zur Fragestunde des Kreistages am 19.02.2021

Vorbemerkung

In der 3. KW 2021 wurden insgesamt 41 Personen über 80 Jahre aus der Gemeinde Steffenberg, Ortsteil Steinperf angeschrieben sich impfen zu lassen. Dazu gab es ein Merkblatt, die Telefonnummer 116 117 anzurufen. Nach sehr vielen Anrufversuchen kam der kleinste Teil der Angeschriebenen telefonisch zum Ziel. Hier wurden jedoch ausnahmslos Termine für den Impfstandort Gießen/Heuchelheim angeboten.

 Frage

Wie stellen Sie sich vor, dass die zu Impfenden über 80 Jährigen zu den Impfzentren gelangen sollen, wenn diese im äußersten Westkreis wohnen und das nächst gelegene Impfzentrum in Marburg bereits mehr als 30 km entfernt ist, dieses noch nicht einmal terminlich bevorzugt behandelt wird und das Impfzentrum in Heuchelheim 50 km entfernt ist?

Reimund Dittmann / Kreistagsmitglied

Anfrage zur Fragestunde des Kreistages am 19.02.2021

Vorbemerkung

In der 3. KW 2021 wurden insgesamt 41 Personen über 80 Jahre aus der Gemeinde Steffenberg, Ortsteil Steinperf angeschrieben sich impfen zu lassen. Dazu gab es ein Merkblatt, die Telefonnummer 116 117 anzurufen. Nach sehr vielen Anrufversuchen kam der kleinste Teil der Angeschriebenen telefonisch zum Ziel. Hier wurden jedoch ausnahmslos Termine für den Impfstandort Gießen/Heuchelheim angeboten.

 Frage

Weshalb wird ein Impfstandort in Gießen/Heuchelheim mit Terminen bevorzugt behandelt obwohl, medial sehr wirksam gestaltet, ein Impfzentrum am Standort Marburg entstanden und einsatzbereit ist, wobei Marburg einen weltweiten Bekanntheitsgrad und guten Ruf in der Herstellung von Impfstoffen besitzt?

Reimund Dittmann / Kreistagsmitglied

 

Unser Spitzenkandidat stellt sich kurz vor!

Ab HEUTE möchten wir Ihnen in Instagram unsere Kandidaten/-innen zur Kommunalwahl 2021 am 14. März vorstellen.

Listenplatz 1, Bernd Schmidt, Spitzenkandidat der FREIE WÄHLER und Fraktionsvorsitzender im Kreistag. Seit 2011 im Kreistag aktiv.

Wohnort: Dautphe,  Alter: 61 Jahre

Berufliche Qualifikation: Diplom-Verwaltungswirt (FH) und seit 2004 Bürgermeister der Gemeinde Dautphetal

Ehrenamtliche Tätigkeiten: Vorsitzender des MGV Eintracht Dautphe u.a.

Hobbys: Singen im Chor, Skifahren, Wandern

Lebensmotto: In der Ruhe liegt die Kraft, denn im Leben hat alles seinen Sinn!

 

Listenplatz 2, Jürgen Reitz, FREIE WÄHLER Kreisvorsitzender. Seit 01.04.2001 bis 14.02.2020 im Kreistag aktiv. In den vergangenen Wahlperioden habe ich verschiedenen Aufgaben übernommen; FREIE WÄHLER Fraktionsvorsitzender (2006 bis 2/2020), Stellv. Kreistagsvorsitzender (2001 bis 2016) Ausschuss-Vorsitzender (2001 bis 2/2020), Mitglied in verschiedenen Kreis-Gremien (4/2001 bis 2/2020). Seit 14.02.2020 Mitglied im Kreisausschuss des Landkreises Marburg - Biedenkopf

Wohnort: Breidenbach,  Alter: 62 Jahre, verh. 3 Kinder 27, 30 und 31 Jahre und 3 Enkel-Kinder

Berufliche Qualifikation: Diplomingenieur und FREIE WÄHLER Fraktions-Geschäftsstellenleiter

Ehrenamtliche Tätigkeiten: Zentraler Bildungsbeauftragter (Referent) im Bildungswerk für Kommunalpolitik Hessen. Mitglied in verschiedenen Organisationen: FV09 Breidenbach, FV09 Förderkreis, Jugend Förderverein Hinterland, Dialektverein Hinterland, FeG Breidenbach

Hobbys: Ehrenamtliche Kommunalpolitik, leidenschaftlicher Fan des FV09 😊 , Gemeinschaft in unterschiedlichen Vereinen zu pflegen, Christliche Aktivitäten in meiner Freizeit zu unternehmen, Skifahren

Lebensmotto:  „Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!“ (R. Niebuhr)

 

Listenplatz: 3, Horst Bätz, seit 2007 im Kreistag

Wohnort: Neustadt/Hessen, Alter: 65 Jahre

Beruf: Fachkranken- und Gesundheitspfleger, jetzt im Ruhestand

Ehrenamt: seit 1993 im der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neustadt/Hessen in verschiedenen Ämtern

Hobby: Bergwandern

Lebensmotto: Erst denken, dann handeln.

#BürgerWilleWertschätzen

 

FREIE WÄHLER Marburg-Biedenkopf jetzt auch in Instagram #freiewaehler_marburgbiedenkopf erreichbar! 

Rede des FREIEN WÄHLER Fraktonsvorsitzender Bernd Schmidt am 18.12.2020 in der Kreistagsitzung gehalten,

zum  Nachtrag-Haushalt 2020

Herr Vorsitzender, meine sehr geehrten Damen und Herren, es ist immer sehr erfreulich, wenn der Landkreis den Kommunen etwas Gutes tut. So auch mit dem vorliegenden Entwurf des Nachtragshaushaltes für das Jahr 2020.

Diese – wenn auch sehr kurzfristige – Entscheidung, die Kommunen an der positiven finanziellen Entwicklung des Landkreises zu beteiligen, ist grundsätzlich richtig und begrüßenswert. Dies war, ist und wird auch künftig die Intention der Freien Wähler sein. Die höhere Beteiligung des Bundes an den Kosten für Unterkunft und Heizung, bedeutet für unseren Landkreis eine zusätzliche substanzielle Entlastung in Höhe von 7 Mio. €.

Diese Ausgangslage verschafft daher die Möglichkeit, die bestehenden Hebesätze der Kreisumlage anzupassen und die kreisangehörigen Gemeinden in der Erfüllung Ihrer Aufgaben zu unterstützen. So im Finanzplanungserlasses des Hess. Ministerium des Innern ausgeführt. Mit der Reduzierung des Hebesatzes der Kreisumlage um 0,75 % lässt man die Kommunen an dieser umfänglichen Entlastung allerdings nur mit 2,66 Mio. € teilhaben. Darüber hinaus werden für fällige Zahlungen in der Zukunft mit diesen Mitteln entsprechende Rückstellungen gebildet. An dieser Stelle möchte ich die vorbildliche finanzielle Vorsorgeplanung loben, die vorausschauend doch ein gewisses „Polster“ verschafft.

Ein Polster, dass die Reduzierung der Kreisumlage schon berücksichtigt hat und somit noch Raum für weitere Entlastungen gibt. Unter Aufrechnung der ausstehenden Ein- und Auszahlungen und abweichenden besonderen Fälligkeiten sowie der gebundenen Liquidität für umfangreiche Rückstellungen verbleiben rund 4,3 Mio. € die derzeit keiner Bindung unterliegen. So auch aus der Einbringungsrede zum NT zu entnehmen. Ebenso ist hier zu lesen, dass es zur Beantwortung der Frage wie wir derzeit finanziell aufgestellt sind, es nicht ausreicht, nur das im 3. Quartalsbericht prognostizierte Jahresergebnis mit 3,9 Mio. € heranzuziehen, sondern auch noch die Verbesserung aus der KDU-Bundesbeteiligung zu berücksichtigen ist.

Das bedeutet, dass neben der dargelegten und ausgewiesenen Liquidität, der Liquiditätsreserve und den umfangreichen Rückstellungen der Landkreis über einen sehr gesunden Finanzmittelbestand verfügt. Mit dem prognostizierten und absehbaren positiven Jahresergebnis stellt sich so noch eine weitere Verbesserung der finanziellen Lage ein. Allein bei den Personalaufwendungen weist der 3. Quartalsbericht bei den Ist-Zahlen einen finanziellen Puffer von 1,5 Mio. € aus. Unter Berücksichtigung all dieser Punkte und Aufzählung ist es sicherlich gerechtfertigt und mehr als vertretbar, dass zum jetzigen Zeitpunkt der Hebesatz der Kreisumlage um weitere 0,25 %-Punkte (in Zahlen 880.000 €) und somit auf 1 % reduziert werden kann. So würden die Kommunen nicht mit 2,66 Mio. € entlastet, sondern mit rd. 3,5 Mio. € und somit zumindest zur Hälfte an der Erleichterung von Seiten des Bundes beteiligt.

Denn die Landkreise erhalten eine dauerhafte und erhebliche Erleichterung bei den Sozialausgaben, die eins zu eins bei ihnen verbleibt. Mit Ausblick auf das Ausgleichsjahr 2021 ist für unseren Landkreis darüber hinaus zumindest mit gleichen bis leicht steigenden Umlagegrundlagen für die Kreis- und Schulumlage auszugehen.

Wir verfügen über ausreichende Rücklagen und Rückstellungen und können auch in diesem Jahr erneut Überschüsse erwirtschaften. Darin sehen wir eine weitere Reduzierung der Kreisumlage als begründet.

Nach den Vorgaben des Finanzplanungserlasses ist die Kreisumlage vom Gesetzgeber als Fehlbedarfsdeckungsumlage ausgestattet. Da derzeit aus unserer Sicht kein Fehlbedarf zu erkennen ist, sondern ausreichend freie Mittel vorhanden sind, ist somit auch aus Sicht gesetzlicher Vorgaben eine weitere Reduzierung der Kreisumlage gerechtfertigt.

Uns Freien Wählern, geht es nicht darum, immer wieder noch ein wenig mehr als vorgeschlagen zu fordern. Es handelt sich hier ausschließlich um Zahlen, Fakten und Tatsachen, die hier zugrunde gelegt werden. Sie können auch davon ausgehen, dass wir uns unserer Verantwortung für den Landkreis und seiner finanziellen Lage sehr bewusst sind, aber wir brauchen auch gesunde Kommunen, damit der Landkreis nicht erkrankt.

Wir hatten die Intention einen Änderungsantrag zu stellen, der eine 1 %-ige Reduzierung des Hebesatzes der Kreisumlage vorsieht. Aber da Änderungsanträge in diesem Gremium (Hause) keine Aussichten auf Erfolg haben, werden wir daher hierauf verzichten. In

Anbetracht dessen, dass unsere Kommune eine Entlastung erfahren und wenn wir uns auch eine größere Entlastung unsere Städte und Gemeinden erhofft hätten, so werden wir trotzdem dem NT 2020 unsere Zustimmung nicht verweigern.

Es gilt die mündliche Mitteilung.

Kreis-Mitgliederversammlung am Samstag, den 05.12.2020 im Bürgerhaus in Fronnhausen / Lahn

In der Mitgliederversammlung am Samstag, den 05.12.2020 wurde der "Wahlvorschlag für die Kreiswahl am 14.03.2021" EINSTIMMIG verabschiedet. Der FREIE WÄHLER Spitzenkandidat BERND SCHMIDT (Bürgermeister in der Gemeinde Dautphetal) und der FREIE WÄHLER Kreisvorsitzende JÜRGEN REITZ, stellten in der Versammlung das neue FREIE WÄHLER Wahlprogramm 2021 bis 2026 "BürgerWilleWertschätzen  - Gemeinsam für den BÜRGER aktiv" ausführlich vor.

Aus der Mitgliederschaft wurde an geregt, sich mit zwei wichtigen Themen (Belüftung in den Klassenräumen und Verkehr/Kreis-Radwege-Konzept) zu beschäftigen und mit in das neue Programm aufzunehmen. Der Vorsitzende JÜREGN REITZ merke an, dass das Programm ein "dynamisches Wahlprogramm" ist und jederzeit durch die Anregungen der Mitglieder erweitert und ergänzt werden kann. Die Veröffentlichung des Wahlprogramm wird über die Homepage der FREIEN WÄHLER Kreisvereinigung Marburg-Biedenkopf erfolgen.

Jürgen Reitz / 10.12.2020

„Die Schulen sind überfordert“

Leon Löffler vom Kreisjugendparlament spricht über die Situation der Schulen in der Corona-Krise

Von Markus Engelhardt von der Oberhessische Presse „Hinterland“ vom 16.11.2020

Dautphe. Er ist 19 Jahre alt, Berufsschüler, Vorsitzender des Kreisjugendparlaments und kommt aus Dautphe: Im Interview spricht Leon Löffler über den Schulunterricht in der Corona-Krise.

Herr Löffler, wie beurteilen Sie als Vorsitzender des Kreisjugendparlaments die aktuelle Situation an den Schulen und Berufsschulen?

Ich glaube, dass die Lehrer und auch die Direktoren mit der Situation sehr überfordert sind. Das ist mir erst vor kurzem an unserer Berufsschule in Marburg aufgefallen. Dort gibt es Sportunterricht, und die Schüler verschiedener Klassen sind zusammen in Kurse eingeteilt. Mir war klar, dass dies nicht lange funktionieren kann.

Und schließlich wurde uns mitgeteilt: Ihr dürft nicht mehr zusammen vor der Halle warten, auch nicht mehr zusammen Sport machen. Die Kurse wurden also aufgelöst. Da dachte ich mir: Schön, dass euch das jetzt erst auffällt, das hätte ich euch schon in den Sommerferien sagen können. Nun fällt der Sportunterricht aus, und es wird etwas anderes geplant. Man hätte Kursunterricht von Anfang an nicht mehr gemeinsam veranstalten dürfen. Die Lehrer wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen.

Das heißt?

Sie verhalten sich teilweise panisch. Wenn ein Schüler erzählt, jemand in seinem Umfeld habe sich auf Corona testen lassen, wird er sofort aufgefordert, sich auch testen zu lassen. Sie scheinen nicht zu wissen, wie sie dann mit dem Schüler umgehen sollen.

Wie schätzen sie die Reaktion von Schulleitungen und Schulamt ein?

Da gilt dasselbe: Die Direktoren und auch das Schulamt möchten das Beste in der aktuellen Situation machen, also die Schüler unterrichten lassen und einen einwandfreien Arbeitstag für die Lehrer. Aber sie haben mit den Bestimmungen des Landes und des Bundes zu tun und müssen dann sehen, wie sie diese umsetzen. Das funktioniert nicht immer reibungslos. Ein Beispiel: Jeder soll 1,50 Meter Abstand zu seinem Sitznachbarn einhalten – aber das ist schwierig, wenn man in einem kleinen Klassenraum sitzt. Damit sind die Schulen oft überfordert, es mangelt an Ideen, wie man mit der Situation umgehen sollte.

Haben Sie Vorschläge?

Zum einen halte ich aufgeteilten Unterricht für sinnvoll, wie er beim ersten Lockdown ja auch durchaus praktiziert wurde. Die Klasse A kommt also montags, mittwochs und freitags, die Klasse B an den anderen Tagen, und das wird wöchentlich gewechselt. So hat man nicht ganz so viele Schüler in den Schulen.

Es sollte sich etwas in Sachen Online-Unterricht tun

Zum anderen sollte sich etwas in Sachen Online-Unterricht tun, der dann für diejenigen Schüler angeboten würde, die gerade nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Dazu müssten die Schüler, soweit es geht, mit Tablets oder Laptops ausgestattet werden. Und die Lehrer müssten geschult werden, damit ebenfalls umzugehen und so Online-Unterricht halten zu können.

Also ist die technische Ausstattung der Schulen zu verbessern?

Wir haben das gerade erst in der WhatsApp-Gruppe des Kreisjugendparlaments diskutiert, um ein Stimmungsbild zu bekommen. Es kommt demnach oft auf das Alter der Lehrer an – viele wissen das Internet als Lerninstrument zu nutzen, andere nicht.

Man müsste also einerseits die Schüler technisch ausstatten, vor allem sozial schwächer gestellte, die sich vielleicht kein Laptop oder Tablet kaufen können. Da ist klar der Staat gefragt, das können die Schulen finanziell nicht leisten. Andererseits müsste man eben dafür sorgen, dass die Lehrer in der Lage sind, von der fünften Klasse bis zur Oberstufe digitalen Unterricht anzubieten. Wir haben in den Schulen oft nicht die nötigen Mittel – da hapert es häufig schon an einer vernünftigen Internet-Verbindung.

Bringt Corona also Probleme zum Vorschein, die man längst hätte lösen müssen?

Ich sage ja. Tatsächlich hoffe ich es sogar. Ich hoffe, dass das Kultusministerium merkt, dass wir einige Dinge schlicht verpennt haben. Die Digitalisierung ist da ein gutes Beispiel: An meiner alten Schule in Dautphetal wurde ich noch mit Tafel und Kreide unterrichtet. An der kaufmännischen Schule in Marburg gibt es aber nur noch Smartboards statt Tafeln. Die beiden Orte liegen 25 Kilometer auseinander, aber die Unterschiede sind sehr deutlich.

Eine Schule muss heutzutage eine stabile Internet-Verbindung haben, was leider immer noch nicht selbstverständlich ist. Und sie sollte nicht mehr mit Overhead-Projektoren arbeiten, sondern mit Beamern und Digitaltechnik.

Das hat nämlich noch einen Vorteil: Die Schüler haben wieder Spaß am Lernen. Wir haben das Jahr 2020, da ist Digitalisierung ein Muss.

Auch mit Blick auf die Zukunft?

Ganz genau. Wer eine Schul- oder Berufsausbildung macht, muss sich mit diesen Themen auskennen. Dafür ist eine gute technische Ausstattung die Grundlage. Da müssen Land und Bund einfach Geld in die Hand nehmen.

Fühlen Sie sich selbst im Unterricht sicher?

Man hat viele Monate verstreichen lassen, ohne sich um ein Hygienekonzept zu kümmern. Auch das ist eine Frage der Ausstattung: Man hätte die Klassenräume mit Seife, Tüchern und Desinfektionsmittel versehen müssen. Und sicherstellen, dass überall gelüftet werden kann. Ich persönlich fühle mich soweit sicher. Eine Maske im Unterricht zu tragen, empfinde ich etwas störend, weil ich mich damit schlecht konzentrieren kann. Ich denke, bei ausreichendem Abstand könnte es auch ohne Maske gehen.

 

Kleine Anfrage des FREIE WÄHLER Kreistags-Abgeordneten Reimund Dittmann, vom 28.10.2020, zur Kreistagssitzung am Freitag, den 13.11.2020 

Vorbemerkung:  Der Lahn-Dill Kreis weißt für alle Ortschaften die aktiven COVID-19 Fälle auf.

Frage: Welche Gründe sprechen dagegen, dass auf der Webpräsents des Landkreises Marburg-Biedenkopf, gemäß dem Lahn-Dill Kreis, eine kreisweite, auf Ortschaften aufgeteilte Aufstellung der COVID-19 Infizierten gibt?

 14. November 2020

 

AUFRUF zur Kommunalwahl am Sonntag, den 14.03.2021 sich zu beteiligen!

Die Listenaufstellung für die Kommunalwahl 2021 wird voraussichtlich am Samstag, den 5. Dezember 2020 in Fronhausen / Lahn im Bürgerhaus erfolgen!

Die FREIEN WÄHLER weisen auf den § 12 Abs. 1 S.2 des Hessischen Kommunalwahlgesetzes (KWG) hin, wonach bei der Aufstellung der Wahlvorschläge für die Kommunalwahl 2021 durch die Parteien und Wählergruppen nach Möglichkeit Frauen und Männer gleichermaßen berücksichtigt werden sollen.

Diese Bestimmung wurde durch das Gesetz vom 20.12.2015 (GVBI S. 618) in das Hessische Kommunalwahlgesetz eingefügt und gilt erstmals für die Aufstellung der Wahlvorschläge für die allgemeine Kommunalwahl 2021.

Sollten Sie Interesse haben die FREIEN WÄHLER Kreisvorschlagsliste zu unterstützen, dann können Sie sich gerne bei dem 1. Vorsitzenden Jürgen Reitz  (06465/913750, 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)  der FREIE WÄHLER Kreisvereinigung Marburg - Biedenkopf melden.

15. Oktober 2020

Kleine Abfrage zur Kreistagssitzung am 26.06.2020 von Kreistagsabgeordneten Michael Miss

Im Zuge des Corona Lockdowns wurde die KFZ-Zulassungsstelle in Biedenkopf leider geschlossen. Für das KFZ-Gewerbe und die Bürger im Hinterland führt dies zu deutlichen Einschränkungen. Im Sinne einer bürgernahen Verwaltung und der Vermeidung unnötiger Fahrten bis nach Marburg, wäre eine zeitnahe Wiedereröffnung wünschenswert. Bis wann soll die KFZ-Zulassungsstelle in der Außenstelle Biedenkopf wiedereröffnet werden?

Hinterländer Anzeiger vom 24.07.2020

Link:https://www.mittelhessen.de/lokales/marburg-biedenkopf/biedenkopf/biedenkopfer-zulassungsstelle-erst-umbau-dann-offnung_21997942

Biedenkopfer Zulassungsstelle: Erst Umbau, dann Öffnung

Die andauernde Schließung der Zulassungsstelle ist auf Kritik gestoßen. Der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow (CDU) hat nun verkündet, dass sie nach einer Umbauphase wieder öffnen soll.

 

FREIE WÄHLER Mitglied Leon Löffler aus Dautphetal zum neuen Sprecher des Kreisjugendparlament gewählt

Kreisjugendparlament hat seine Arbeit aufgenommen

Im März 2019 wurde zum zwölften Mal das Kreisjugendparlament des Landkreises Marburg-Biedenkopf gewählt. Jetzt trafen die neugewählten Abgeordneten zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Begrüßt wurden sie von dem Kreistagsvorsitzenden Detlev Ruffert mit den Worten: „Ich finde es großartig, dass ihr euch habt wählen lassen.“ Er forderte sie auf, sich aktiv in die Politik des Landkreises einzubringen. „Wir freuen uns, wenn ihr richtig aktiv seid!“ sagte er zum Abschluss seiner kurzen Rede.

Anschließend beglückwünschte die Landrätin Kirsten Fründt die Abgeordneten zur Wahl. Sie betonte, dass es viele Themen gibt, die sowohl den Kreistag als auch die Jugendlichen des Jugendparlamentes beschäftigen und nannte als Beispiele den Klimaschutz, die Mobilität im Landkreis und die Digitalisierung an den Schulen. „Die Kreistagsabgeordneten hören immer sehr gut zu, wenn ihr berichtet“, motivierte sie die Jugendlichen, ihre Mitwirkungsmöglichkeiten zu nutzen.

Sie dankte allen ausgeschiedenen Abgeordneten des Kreisjugendparlaments für die geleistete Arbeit im Sinne der Jugendlichen im Landkreis. Besonders würdigte sie dabei Berit Kase aus Kirchhain, Flûte Seifart aus Cölbe, Jonathan Funk aus Münchhausen und Pauline Fehlinger ebenfalls aus Kirchhain, die in den letzten Jahren dem Vorstand des KJP angehörten und die aus Altersgründen bzw. wegen schulischer Belastungen nicht wieder kandidiert hatten.

Ein weiteres Grußwort gab es von einem Vertreter des Kreisschülerrates. Pierre Schell wünschte sich in der Zukunft eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Interessenvertretungen der Jugendlichen, da es viele gemeinsame Probleme gäbe, die man auch gemeinsam angehen sollte.

Leon Löffler aus Dautphetal zum neuen Sprecher des Kreisjugendparlament gewählt

Die sich anschließende Wahl eines neuen Vorstandes hätte in anderen Zusammenhängen für ziemliches Aufsehen gesorgt, da keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit erreichte und die Posten erst nach einer Stichwahl vergeben werden konnten. Schließlich wurde Leon Löffler aus Dautphetal zum neuen Sprecher des KJP gewählt. Er kandidierte mittels einer Videobotschaft, da er zum Zeitpunkt der Sitzung, an den Jugendpolitiktagen in Berlin teilnahm.

Mit ihm wurden Ellen Bagdasariants aus Wetter als stellvertretende Sprecherin, Clara Mayer aus Stadtallendorf als Schriftführerin sowie Puria Omidi aus Cölbe als ihr Stellvertreter gewählt. Johannes Wichert aus Amöneburg, Felix Schmidt aus Biedenkopf und Hajo Krug aus Rauschenberg vervollständigen als Beisitzer den neuen Vorstand.

Nach der anstrengenden Vorstandswahl war die Sitzung des Parlamentes noch nicht beendet. Das Jugendparlament beschloss weiterhin, die Patenschaft für ein Kind in Haiti für weitere zwei Jahre zu verlängern. Außerdem wollen einige Abgeordnete sich mit dem Kinderschutzbund in Marburg treffen. Und die erste Veranstaltung ist auch schon geplant. Am 18. Mai findet in der Oberstadt eine Malaktion im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Alle Kinder und Jugendlichen im Landkreis können mit Bilder ausdrücken, ob und wie sie von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind.

Nach gut zweieinhalb Stunden intensiver Arbeit konnte der neue Vorstand die Sitzung schließen. Die nächste offizielle Sitzung des Kreisjugendparlaments ist für Sonntag, den 16. Juni 2019 in Biedenkopf geplant.

17. Mai 2019 by Holger Marks

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Jürgen Reitz (FREIE WÄHLER Kreisvorsitzender)
Marburger Str. 20
35236 Breidenbach
Tel. 06465-913750
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